Einzelkämpfer haben es in der modernen Arbeitswelt schwer, denn viele Aufgaben sind heute so komplex, dass sie nur gemeinsam zu bewältigen sind. Leistungsstarke sowie optimal aufeinander abgestimmte Teams tragen deshalb wesentlich zum Erfolg eines Unternehmens bei. Auf eisberg-seminare.de erfährst du, was starke Teams ausmacht, wie sie entstehen und was du selbst zur Teamentwicklung beitragen kannst. Buche jetzt dein persönliches Coaching oder Seminar und lass dich von Eisberg-Seminare bei einer erfolgreichen Teamentwicklung unterstützen!

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Teamentwicklung – was ist das?

Die Teamentwicklung, manchmal auch Teambildung oder Teambuilding genannt, bezeichnet einen Prozess, in dem ein Team seine Zusammenarbeit verbessert und seine Leistungsfähigkeit optimiert. Sie lässt sich somit als ein Teilbereich der Personalentwicklung und als eine Hauptaufgabe von Führungskräften verstehen.

Grundsätzlich durchläuft jedes Team einen Prozess der Teamentwicklung. Dieser kann gesteuert oder ungesteuert erfolgen. Eine ungesteuerte Entwicklung geschieht sozusagen nebenher, während das Team sich zusammenfindet, kennenlernt, seine Aufgaben erledigt und dabei langsam gemeinsame Strukturen und Regeln aufstellt. Im Gegensatz dazu steht die aktiv von der Führungskraft gesteuerte Teamentwicklung, bei der gezielte Maßnahmen wie etwa Einzel- und Gruppengespräche, Coachings, Workshops oder Seminare zum Einsatz kommen. Sie zielt darauf ab, den Teamgeist zu fördern, ein positives Arbeitsklima zu schaffen und die Leistungsfähigkeit des Teams zu optimieren.

Zu diesem Zweck verfolgt die Teamentwicklung verschiedene untergeordnete Ziele, wie zum Beispiel:

  • Die Kommunikation und Kooperation im Team verbessern
  • Das Vertrauen der Teammitglieder zueinander fördern
  • Stärken und Schwächen der Teammitglieder erkennen und fördern bzw. kompensieren
  • Aufgaben und Zuständigkeiten klar definieren und verteilen
  • Arbeitsabläufe optimieren

Warum ist Teamentwicklung wichtig für Unternehmen?

Damit ein Team seine Arbeit gut bewältigen kann, ist eine erfolgreiche Teamentwicklung unerlässlich. Fehlt sie, äußert sich das zum Beispiel darin, dass Aufgaben nicht klar verteilt sind oder es wiederholt zu Reibereien zwischen den Teammitgliedern kommt. Das stört Abläufe, schadet der Motivation der Mitarbeitenden und wirkt sich damit in letzter Konsequenz negativ auf den Unternehmenserfolg aus.

Umgekehrt bietet eine gelungene Teamentwicklung sowohl für die einzelnen Mitglieder als auch für das gesamte Unternehmen zahlreiche Vorteile:

  • Ein Team, das gut zusammenarbeitet, ist produktiver und erzielt oft überdurchschnittliche Resultate. Das führt zu Effizienzgewinnen und Kostenersparnissen.
  • Die klare Rollenverteilung ermöglicht es dem Team, bei plötzlich auftretenden Problemen schnell und angemessen zu reagieren.
  • Ein starkes Teamgefühl und ein positives Arbeitsklima steigern Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter*innen. Das hebt ihre individuelle Leistungsbereitschaft.
  • Durch die positive Atmosphäre sinkt zudem tendenziell die Krankheitsquote im Team.

Das Phasenmodell der Teamentwicklung nach Tuckman

Zur Veranschaulichung des Teamentwicklungs- bzw. Teambildungsprozesses existieren verschiedene Modelle. Am bekanntesten ist das Phasenmodell des US-amerikanischen Psychologen Bruce Tuckman (1938 – 2016), der sich in seiner Forschung unter anderem mit Gruppendynamiken befasste. Sein ursprünglich vierphasiges Modell (Forming – Storming – Norming – Performing) aus dem Jahr 1965 ergänzte er 1977 noch um eine fünfte Phase (Adjourning).

Wichtig für das Verständnis von Tuckmans Phasenmodell ist, dass es sich nicht um einen strikten Plan handelt, dem jedes Team exakt folgt. Zwar zeichnet sich eine erfolgreiche Teamentwicklung dadurch aus, dass das Team die vierte Phase (Performing) erreicht. In der Praxis können sich Phasen aber auch überschneiden oder wiederholen. Manche Teams kommen zudem nie über die ersten Phasen hinaus.

Phase 1 der Teamentwicklung: Forming (Orientierung)

Am Anfang der Teamentwicklung steht das Kennenlernen: Die Mitglieder des neuen Teams machen sich miteinander bekannt und entwickeln ein Teamgefüge, in dem jede*r eine Position einnimmt. Zugleich wird jetzt die Aufgabe des Teams geklärt. Da die Teammitglieder noch nicht genau wissen, was sie erwartet, ist diese Phase oft von Unsicherheit geprägt.

Phase 2 der Teamentwicklung: Storming (Konfrontation)

Haben sich die Teammitglieder erst einmal kennengelernt und eine Idee davon entwickelt, was ihre Rolle in der Gruppe ist, bilden sich schnell erste Konflikte. Denn im noch jungen Team prallen jetzt unterschiedliche Persönlichkeiten, aber auch Erfahrungen, Arbeitsweisen sowie Ideen zur optimalen Aufgabenbewältigung aufeinander. Zudem wird in der zweiten Phase auch geprüft, ob die Aufgaben- und Rollenverteilung passt, und diese ggf. angepasst.

Für den dauerhaften Erfolg ist es entscheidend, dass ein Team die zweite Phase der Teamentwicklung erfolgreich absolviert, indem es die aufkommenden Konflikte konstruktiv löst. Scheitern Teams, dann liegt das meist daran, dass ihnen diese Konfliktlösung nicht gelingt.

Phase 3 der Teamentwicklung: Norming (Regelung)

In der dritten Phase ist die Teamentwicklung so weit fortgeschritten, dass sich langsam ein Teamgeist entwickelt: Jede*r hat seine*ihre Rolle und Aufgaben gefunden. Zugleich haben die Teammitglieder Vertrauen zueinander aufgebaut und beginnen, zu kooperieren und sich aufeinander zu verlassen. Konflikte werden überwunden und die Beziehungen untereinander harmonischer. Dies ist zudem die Phase, in der das Team gemeinsame Werte, Normen und Regeln festlegt.

Phase 4 der Teamentwicklung: Performing (Leistung)

In der vierten Phase ist der Entwicklungsprozess des Teams abgeschlossen: Alle Mitglieder arbeiten produktiv zusammen und wissen, dass sie sich aufeinander verlassen können. Es herrschen offene Kommunikation sowie gegenseitige Anerkennung und Wertschätzung.

Auch in dieser Spätphase der Teamentwicklung kann es gelegentlich zu Konflikten kommen, weil etwa in einer vorherigen Phase bestimmte Probleme noch nicht aufgefallen sind. Ein Team, dass es bis hier geschafft hat, sollte aber in der Lage sein, sie weitgehend selbstständig aus dem Weg zu räumen.

Phase 5 der Teamentwicklung: Adjourning (Auflösung)

Hat ein Team nur für ein bestimmtes Projekt zusammengefunden und dieses zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht oder löst es sich aus anderen Gründen auf, dann geht es damit in die fünfte und letzte Phase der Teamentwicklung über. Diese ist meist geprägt von einer Mischung aus Stolz auf das Geleistete und Traurigkeit darüber, dass nun alle ihrer eigenen Wege ziehen. Die letzte Phase eignet sich dazu, die Teamarbeit zu reflektieren, individuelle Leistungen zu loben und Erfolge anzuerkennen.

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Arbeit findet heute immer öfter in Teams statt, die zudem in der Regel demokratisch organisiert sind. Darin steckt viel Potenzial für Innovation, Kreativität und großartige Leistungen – aber auch für große Konflikte, die zulasten des Arbeitsklimas und der Produktivität gehen können. Die Fähigkeit zur effektiven Teamentwicklung ist für moderne Führungskräfte daher essenziell. Zugleich verlangt sie ihnen jedoch auch viel ab. Glücklicherweise stehen dir für die Entwicklung deines Teams vielfältige Methoden und Werkzeuge zur Verfügung: von Mitarbeitergesprächen und Feedback-Runden mit dem Team über Coaching, Workshops und Seminare bis hin zu Teambuilding-Maßnahmen aller Art.

Bei Eisberg-Seminare unterstützen wir dich beim Aufbau und der Entwicklung eines leistungsstarken Teams, das sich durch Produktivität, Teamgeist und ein positives Arbeitsklima auszeichnet. Passende Angebote vom Teamaufbau über die Teamentwicklung bis hin zu Challenges, die dein Team stärker machen, findest du in unserer Rubrik „Teams in Progress“. Und für noch mehr spannende Fakten aus der Welt der modernen Führung wirf einfach einen Blick in unser „Wissen bewegt“-Magazin.

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